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OZ-Corona Urlaubs-Update - MV wieder Ziel von Tagestourismus

Familie Müller aus Holzgerlingen ist im Urlaub in Warnemünde
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Familie Müller aus Holzgerlingen ist im Urlaub in Warnemünde

Dieser Freitag wurde lange ersehnt: Tagestouristen aus anderen Regionen dürfen ab 4. September ohne Übernachtungsbuchung wieder einreisen. Im September werden täglich zwischen 50000 und 75000 erwartet.
Doch keine Angst, das wird im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern nicht zu überfüllten Straßen führen. Am Wochenende werden sie sich vermutlich auf die vielen Gärten verteilen, die im ganzen Land an der Aktion “Offene Gärten” teilnehmen. Ab Oktober sollen sogar Herbst- und später Weihnachtsmärkte unter strengen Hygieneregeln möglich sein.
Frühherbst in MV
Doch bis dahin genießen wir den goldenen Frühherbst. Der ist in den kommenden Tagen ein wenig wechselhaft, aber die Tagestemperaturen sind ideal für Outdoor-Aktivitäten: Fahrrad fahren oder in den noch warmen Gewässern paddeln, segeln oder rudern sind nur einige der vielen Möglichkeiten in diesen Tagen. Die Temperaturen der Ostsee und Binnenseen betragt derzeit 19 bis 22 Grad. Das Wetter für alle Urlaubsregionen gibt es hier.
Persönlicher Tipp

Christiane und Uwe Glashagen haben vor fast 20 Jahren das Kurhaus Devin eröffnet. Heute führen ihre Söhne Axel und Holger Glashagen das Hauptgeschäft. Für diejenigen, die abseits des städtischen Trubels Zeit verbringen wollen, hat das Familienoberhaupt einen Geheimtipp:
Uwe Glashagen ist überzeugt, dass jeder Naturliebhaber das Naturschutzgebiet der Halbinsel Devin einmal gesehen haben sollte. “Natürlich sollte man noch gut zu Fuß sein”, sagt der ehemalige Bauingeneur. “Ich selbst war leider schon vier Jahre nicht mehr dort. Man sieht Natur pur. Gerade im Frühjahr blühen die bunten Wiesen und alles scheint im hellen Gelb durch den Ginster.”
Zwischen Düne und Strandkorb

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Geheimtipp der Woche

OZ-Volontärin Juliane Schultz war gerade auf einer (fast) unbewohnten Insel, um von dort zu berichten. Ihr Tipp in dieser Woche ist deshalb ein Besuch auf der Greifswalder Oie.
Man reist länger hin und zurück, als man vor Ort ist, und trotzdem lohne sich eine Fahrt auf die Oie, erzählt sie: “Von Freest oder Peenemünde geht es mit der Fähre auf die Insel. Unterwegs sieht man Spuren der deutsche Geschichte und kreuzt die Einflugschneise der ehemaligen Heeresversuchsanstalt Peenemünde.” Die Fahrt dauert 90 Minuten. Über die Insel, ein Naturschutzgebiet für Zugvögel, darf man zwei Stunden spazieren. “Das reicht, um alles zu sehen”, so Schultz. Was daran so interessant ist? “Dieser Zeitraum reicht, um die Schafe kennenzulernen, die lustig herumspringen und einen Eindruck zu bekommen, wie man sich als gestrandeter Robinson fühlt.” Denn die Insel hat genau einen Einwohner.
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